Langer See (Jezioro Długie)

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Objektbeschreibung


Der See Długie (dt. Langer See) ist ein ganz besonderer Ort unter den Erholungsangeboten auf der Landkarte der Stadt. Der See ist praktisch im Zentrum der Stadt gelegen, doch gleichzeitig kann man über seine Gewässer schnell und bequem in die Stadtwaldmitte gelangen. Auf der Suche nach Ruhe und purer natürlicher Umgebung muss man unbedingt an seinen Ufern Halt machen.

Die Gesamtform der Seeufer korreliert gut mit dem Namen des Sees. Das lang ausgedehnte Wasserbecken reicht über 1,5 km. Die Seefläche umfasst nahezu 27 ha und an der tiefsten Stelle erreicht die Tiefe sogar 17 m. Die nordöstlichen Ufer sind von Wäldern umsäumt und an dem Südwestufer liegt die Siedlung „Nad Jeziorem Długim“ (dt. „Am Langen See“). In der Mitte werden beide Ufer von einem Steg, der sog. Liebesbrücke, verbunden.
Den Erholungswert der Umgebung haben die Stadtbürger und die Touristen schon immer zu schätzen gewusst. Doch erst die Bewirtschaftung der Seeufer im Jahr 2012 hat der Erholung zu einem höheren Standard verholfen. Damals wurde am Langen See ein umfassender Wander- und Fahrradweg von 5,5 km eröffnet. Am Wegrand wurden Liegestühle, Sitzbänke und Seestege eingerichtet, eine willkommene Hilfe, die nicht nur den Anglern den Wasserzugang erleichtert.


Der See wurde plötzlich umschwärmt von Spaziergängern, Radfahrern, von ganzen Familien, die an dem See picknickten, auch von Sportlern, die nun vor der malerischen Naturkulisse trainieren können. Neben den Strecken gibt es auch einen grünen Gesundheitspfad, dessen einige Stationen zu aktiver Fitnesspflege einladen.
Doch der Lange See war nicht immer so besucheroffen. Seit den 50er Jahren des 20. Jh. wurden seine Gewässer von Abwässern ruiniert, bis er 20 Jahre später zu dem am stärksten verschmutzen See der Stadt wurde. Die ersten Rettungsversuche der 80er Jahre endeten mit einem Fiasko. Dann machten sich die Wissenschaftler von der damaligen Landwirtschaftlich-Technischen Hochschule (pl. Akademia Rolniczo-Techniczna) und jetziger Universität Ermland-Masuren (pl. Uniwersytet Warmińsko-Mazurski) an die Rekultivierung des Gewässers. 10 Jahre lang haben sie Luft in das Wasser gepumpt und dann entphosphorisierende Mittel eingeführt. Dank ihren Bemühungen gewann der See sein früheres Leben zurück. An Seeufern und auf dem Wasser finden wir immer noch die Reste der Anlage, die das Gewässer „reanimierte” und es zu einem der polenweit wenigen Vorführobjekte gelungener technischer Rekultivierungsarbeit machte.


Mit übrigen Stadtregionen und dem Stadtwald ist der See durch ein Netz von Fahrradwegen und die blaue Fußgängerroute verbunden.


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